Daucus carota L.
Hersteller: Seklos
Im Paket:5,0 g
Verfügbarkeit:Lagernd
0,99€
Preis ohne Steuer 0,80€
Karotte "Karlena".
Späte, ertragreiche Sorte. Vegetationsperiode 140-150 Tage. Die Wurzeln sind zylindrisch, leuchtend orange, süß und werden bis zu 18-24 cm lang.
Resistent gegen Rissbildung. Aufgrund des hohen Zuckergehalts und der großen Masse eignet sie sich hervorragend zur Herstellung von Säften. Gut lagerfähig.

* Karotten zeichnen sich durch einen hohen Carotingehalt aus - im Karottensaft ist er 4-mal höher als im Tomaten- und Aprikosensaft.
Karotten zeichnen sich unter anderem Gemüsesorten durch einen erhöhten Gehalt an Kaliumsalzen aus, die besonders bei Herz-, Gefäß- und Nierenerkrankungen benötigt werden. 
Die Wirkung der in Karotten enthaltenen bioaktiven Substanzen auf den Körper äußert sich in einer Steigerung des Lebenstonus, einer Verringerung der Anfälligkeit für Infektionen, einer Regulierung des Wasser- und Wasser-Salz-Haushaltes sowie einer Anregung der regenerativen Prozesse.
Im Hinblick auf den Gehalt an Phytonziden (Substanzen, die eine schädliche Wirkung auf die pathogene Mikroflora haben) steht die Karotte Knoblauch und Zwiebeln kaum nach.
Karotten haben eine entzündungshemmende, harntreibende, abführende, laktogene, krampflösende, antitumorale, anthelmintische und wundheilende Wirkung.


* Um im zeitigen Frühjahr, Ende April - Anfang Mai, eine Gemüseernte zu erzielen, müssen diese im Herbst ausgesät werden. Für die Aussaat vor dem Winter empfiehlt es sich, Karotten, Radieschen, Pastinaken, Blattsalat, Kresse, Chinakohl, Spinat, Petersilie, Knoblauch, Zwiebeln (mit Samen und Auslese für die Feder) auszusäen.

VORTEILE DER HERBSTAUSSAAT.
Im zeitigen Frühjahr ist es schwierig, den Boden für die frühe Aussaat von Samen zu bearbeiten.
Wenn das Wetter aber im Gegenteil trocken ist, verdunstet die Feuchtigkeit schnell von der Bodenoberfläche und die Keimung ist nicht gleichmäßig.
Bei der Aussaat im Spätherbst treten solche Schwierigkeiten in der Regel nicht auf.
Die im Spätherbst ausgesäten Samen quellen bei winterlichen Tauwetterperioden auf und härten unter dem Einfluss niedriger Temperaturen aus.
Die vor dem Winter ausgesäten Pflanzen halten Frühlingsfrösten besser stand, ihr Wurzelsystem ist verzweigter, so dass sie die Bodenfeuchtigkeit und die Nährstoffe besser nutzen können. Außerdem werden sie weniger von Schädlingen und Krankheiten befallen als die im Frühjahr ausgesäten Pflanzen.
BODENVORBEREITUNG.
Für die Herbstaussaat werden windgeschützte, gut beleuchtete Flächen verwendet. Es ist wünschenswert, dass der Boden eine leichte mechanische Zusammensetzung hat (sandiger Lehm, leichter Lehm).
Als Dünger empfiehlt es sich, Kompost (5-10 kg/m2) und auf schweren Böden auch Sand (10-15 kg/m2) auszubringen.
Wenn der Boden trocken ist, wird er reichlich bewässert und eingeebnet. Die Beete werden 1,2-1,6 m breit gemacht, die Reihenabstände betragen 30-40 cm, was die Pflege der Saaten erleichtert und im Frühjahr lassen sich leicht Tunnelabdeckungen darüber anbringen.
Aussaat.
Die Samen werden so ausgesät, dass sie aufquellen, aber nicht keimen können: Ende Oktober - Mitte November.
Bei der Herbstaussaat sollte die Aussaatmenge um 20-30 % höher sein, bei Karotten sind das etwa 6-8 g/m2, bei Radieschen 20-30 g/m2, bei Salat und Pastinaken 5-9 g/m2, bei Dill 40-70 g/m2, bei Spinat 60-80 g/m2, bei Zwiebelsamen 10-15 g/m2, bei Petersilie 10-12 g/m2. Vor der Aussaat werden 4-7 cm tiefe Furchen gezogen, die Samen werden in einer Tiefe von 1,5-2,5 cm ausgesät.
Zu den Samen von Karotten und Pastinaken empfiehlt es sich, Samen von Salat oder Radieschen (Leuchtturmkulturen) hinzuzufügen, damit bei der Bodenbearbeitung im Frühjahr in den Reihen die Saaten nicht beschädigt werden, da diese Kulturen später keimen als Salat und Radieschen.
Die Saaten werden mit Torf gemulcht, um die Bildung einer Kruste auf der Bodenoberfläche zu verhindern, und mit Tannenzweigen abgedeckt.
Wenn die Saaten im Frühjahr mit Polyethylen abgedeckt werden, kann man eine sehr frühe Gemüseernte erzielen. Dabei ist wie bei der Frühjahrsaussaat eine hohe Anbautechnik wichtig - Lockern, Düngen und Unkrautbekämpfung.

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